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Einführung des Imperators und der “I-toren”

Am Donnerstag, den 24. Febraur, habe ich als Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), bei einem doppelten Festakt (in Bonn und Eschborn) die neuen Vorstände der GIZ vor fast 1.000 Besuchern eingeführt. Doch wer ist der Imperator und wer die „I-toren“?

 

Diese sind Inspirator Dr. Christoph Beier, Integrator Adolf Kloke-Lesch, Implementator Dr. Sebastian Paust, Innovator Tom Pätz, Identifikator Dr. Hans-Joachim Preuß und Initiator Dr. Jürgen Wilhelm. Der Imperator kann daher nur Herr Dr. Bernd Eisenblättter sein.

 

Um den Mitarbeiterinnen und den Mitarbeitern der GIZ den neuen Vorstand vorzustellen, bin ich in meiner Rede auf die einzelnen Persönlichkeiten eingegangen. Auch Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, möchte ich den neuen Vorstand näher bringen:

 

Herr Adolf Kloke-Lesch: Ist ein ausgewiesener Kenner der entwicklungspolitischen Landschaft. Er kennt das BMZ wie seine Westentasche und das aus den unterschiedlichsten Perspektiven. In seiner letzten Station war er zuletzt Abteilungsleiter für Afrika, den Nahen Osten und globale Fragen und seit März 2010 Leiter des Strategiezentrums „Neue Partnerschaften für globale Entwicklung“, damit hatte er die GTZ auch von innen kennengelernt. Diese umfassende Kenntnis beider Häuser macht ihn zum Integrator unter den Vorständen, der auf Kooperation setzt und alle an einen Tisch bringen möchte.  

In der GIZ wird er die Verantwortung für den Länderbereich Mittelmeer, Europa und Zentralasien, für die Schwellenländer und die Stabstelle Evaluierung tragen.

 

Herr Tom Pätz: Seit Jahrzehnten in der deutschen Technischen Zusammenarbeit tätig und hat zuletzt im BMZ die rechtliche Fusion zur GIZ umgesetzt. Er hat auch gegen die kritischen Stimmen die Fusion an die Frau und den Mann gebracht. Damit ist er der Innovator.

In der GIZ wird er den Wachstumsbereich International Services verantworten, der seinem Drang nach Dynamik entspricht und seinen unternehmerischen Hintergrund am besten einbringen kann. Zudem trägt er die Verantwortung für die Stabsstelle Wirtschaft und den Bereich Private EZ-Mittel. Hinzu kommt das Entwicklungspolitische Forum als zentrale Dialogplattform des BMZ.

 

Herr Dr. Sebastian Paust: In seiner letzten Position war er der Hauptgeschäftsführer von InWEnt. Die hervorragende Analysefähigkeit, seine systematische Planung und Strukturorganisation, macht ihm zum perfekten Implementator. In der GIZ obliegt ihm nun die besondere Herausforderung, die InWEnt-Leistungen strategisch in die GIZ zu überführen und in Wert zu setzen. Das umfasst auch den Ausbau der Vorbereitungsstätte für Entwicklungszusammenarbeit zu einer „IZ-Akademie“. Als ehemaliger Exekutivdirektor der asiatischen Entwicklungsbank für die GIZ verantwortet er zusätzlich den Bereich Asien/Pazifik und Lateinamerika/Karibik.

 

Herr Dr. Jürgen Wilhelm leitet seit 1998 als Geschäftsführer den DED. Seine Stärken liegen im Szenarien denken und setzt Konzepte durch, damit ist er der Initiator. Er wird und muss die DED-Leistungen in die GIZ integrieren und damit für Entwicklungshelfer, Integrierte und Reintegrierte Fachkräfte zuständig sein. Zusätzlich wird er den später in die neue Servicestelle zu überführenden Bereich der Entwicklungspolitischen Bildungsarbeit betreuen. Außerdem wird er für die „Flexible Geschäftseinheit“ für Entwicklungsorientierte Not- und Übergangshilfe (ENÜH) und für das UNHCR-Programm verantwortlich sein.

 

Herr Dr. Christoph Beier, zuletzt GTZ-Geschäftsführer. Er hat Visionen und seine wegweisenden Ideen setzten neue Impulse und Akzente. Seine unermüdliche Energie und sein hoher Gestaltungsanspruch machen ihn zum Inspirator, ohne den keine Unternehmensleitung arbeiten sollte. In der GIZ ist er verantwortlich für die Deutschen öffentlichen Auftraggeber (DöAG), den Bereich Planung & Entwicklung, sowie die Zukunftsthemen „Deutsche Klima- und Technologieinitiative“ und „Incoming Migration“.

 

Herr Dr. Hans-Joachim Preuß, zuletzt GTZ-Geschäftsführer. Er gilt innerhalb und außerhalb der GIZ als Identifikator, der über den Tellerrand der klassischen deutschen Technischen Zusammenarbeit hinausschaut und mit Umsicht nach innen und nach außen alle Akteure ins Boot holt. In der GTZ wird er den Regionalbereich Afrika und zusätzlich den kaufmännischen Bereich verantworten.

 

Herr Dr. Bernd Eisenblätter, „Mister Entwicklungszusammenarbeit“, beherrscht sein Geschäft und hat die GTZ zu dem selbstständigen und selbstbewussten Unternehmen gemacht, auf dem die GIZ heute aufbaut.

In der GIZ wird er sich als Sprecher des Vorstandes voll und ganz dafür einsetzen, die Geschicke der GIZ zu neuen Gipfeln zu führen. Ich zähle darauf, dass dies im engen Schulterschuss mit der Gesellschafterin und dem Aufsichtsrat erfolgt und wir diesen Weg gemeinsam gehen.

 

Mit diesem Team tritt die GIZ an, um Weltmarktführer in der internationalen technischen Zusammenarbeit zu werden. Wir im BMZ werden den Pfad ebnen, auf dem die GIZ zu weiteren Erfolgen finden wird. Die komplette Veranstaltung können Sie nicht nur nach lesen, sondern auch als Video nachsehen, unter: www.bmz.de.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Ihr Hans-Jürgen Beerfeltz

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