Cinema fairbindet
Am Sonntag haben wir den entwicklungspolitischen Sonderpreis “Cinema fairbindet” im Rahmen und Kooperation mit der Berlinale vergeben.
Der Minister Dirk Niebel würdigt damit den Preisträger, Regisseur Mohammad Ali Talebi. Neben der Ehre gab es noch einen Scheck über 5.000 Euro und etwas neues Unbezahlbares: Damit diesen Film mehr Menschen sehen und dieser die Menschen mit seiner Botschaft erreichen kann, haben wir uns entschlossen, den Sieger Film „Bad o meh“ auf einer Roadshow quer durch Deutschland zu schicken. In 25 Städten werden die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, sich den Film im Kino anzusehen.
Der Siegerfilm vermittelt globale Themen, die uns alle betreffen. Aus der Sicht eines kleinen Jungen, wird die Problematik des Krieges und deren Folgen für jeden einzelnen deutlich gemacht. Der Film zeigt auf einfühlsame Weise, den Wert des einzelnen Menschenlebens und hier auch seine identitätsstiftende Kraft.
Die Vorführung wurde von einer herzlichenen, witzigen Begrüßung vom Berlinale Direktor Dieter Kosslick eingeleitet. Nach der Rede von Dirk Niebel, startete eine Diskussion über das Engagement in der EZ. Dabei hielt Katja Riemann, Botschafterin für Unicef und ONE-Mitglied, ein Plädoyer für das Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit. Auf die Frage warum sie sich in der EZ engagiert, fragte sie zurück: „Warum solle man sich nicht für die EZ engagieren?“.
Schöner konnte Frau Riemann die Botschaft von „Cinema fairbindet“ nicht fassen. Engagiert Euch, lautet die message. Der Staat alleine kann es nicht schaffen, das geht nur mit Hilfe der Bürgerinnen und Bürger. Filme bringen den Menschen die EZ erfahrbar näher und darum wird das Festival keine Eintagsfliege bleiben, sondern den Einstieg in ein neues Event während der Berlinale.
Sie wollen mehr wissen und erfahren über die EZ, über Ihre ganz persönlichen Engagementmöglichkeiten und wo Sie den Film sehen können? Besuchen Sie uns auf: www.bmz.de
Mit herzlichen Grüßen und bis bald
Ihr Hans-Jürgen Beerfeltz
