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FDP weiter auf Rekordhoch

Die FDP bleibt auf Erfolgskurs. Die meisten Umfrageinstitute sehen die Liberalen zwischen 15 und 17 Prozent. Bei der wöchentlichen Umfrage im Auftrag des Magazins “Stern” und des Fernsehsenders RTL käme die Union auf 34 Prozent der Stimmen, wenn schon am Sonntag Bundestagswahl wäre. Die FDP kann wieder mit 17 Prozent rechnen. “Klarheit, Glaubwürdigkeit, Geschlossenheit und wirtschaftliche Kompetenz zahlen sich aus”, konstatiert FDP-Bundesgeschäftsführer Hans-Jürgen Beerfeltz. “Wir bleiben auf dem Teppich”, betont er und macht dabei deutlich, dass ein hervorragender Umfragewert noch kein Wahlergebnis sei.

 

Die FDP ist wieder im Aufwärtstrend. In der wöchentlichen Umfrage des “stern” sowie des Fernsehsenders RTL kommen die Liberalen auf 17 Punkte (+ein Prozent). Die Unionsparteien liegen unverändert bei 34 Prozent. Trotz der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise verliert die Linkspartei weiter an Boden. Sie verliert einen Punkt und sinkt auf zehn Prozent. Das ist der tiefste Stand seit März 2007. Die SPD profitiert von der Schwäche der Linkspartei und erreicht 25 Prozent der Wählerstimmen (+ein Punkt). Die Unionsparteien liegen unverändert bei 34 Prozent. Gemeinsam liegen CDU/CSU und FDP mit 51 Prozent damit vor dem “linken Lager” aus SPD, Grünen und Linkspartei (zusammen 45 Prozent).

“Die FDP als Partei der Sozialen Marktwirtschaft wird gerade jetzt wegen ihrer Wirtschaftskompetenz mehr denn je gebraucht”, kommentiert FDP-Bundesgeschäftsführer Hans-Jürgen Beerfeltz die Zahlen. Das bestätigt auch die Umfrage der ARD. Die FDP-Anhänger nennen im ARD-DeutschlandTrend vor allem zwei Motive für die Wahl der FDP. 83 Prozent der FDP-Anhänger sagen “ich wähle FDP, weil ich von der Großen Koalition enttäuscht bin”. 82 Prozent der FDP-Anhänger geben an, die FDP auch zu wählen, weil “sie eine klare marktwirtschaftliche Ausrichtung hat” und 77 Prozent, “weil sie in der aktuellen Wirtschaftskrise gut reagiert hat”.

Das ist nicht der einzige Grund zur Freude für Beerfeltz. Auch in Sachen Mitgliederentwicklung surft die FDP derzeit weiter auf der Erfolgswelle. In der vergangenen Woche konnt die FDP das 3.000. Neumitglied in diesem Jahr begrüßen. Die FDP hat damit wieder die 67.000er Marke geknackt. Aber auch in der MitMachArena hat man mittlerweile über 12.000 registrierte Unterstützer.

Am Rande einer Veranstaltung unter dem Motto “Heißt von Obama lernen siegen lernen”, bei dem am Dienstagabend in der Berliner Kalkscheune Wahlkampfmanager quer durch die Parteien über das Thema diskutierten, machte Beerfeltz einmal mehr deutlich worum es ihm dabei geht: Jeder Wahlkämpfer sei gefordert, nicht nur auf allen Kanälen zu senden, sondern tatsächlich zu kommunizieren. „Wir sind eine Partei, die für die Freiheit des Einzelnen eintritt - dann müssen wir uns auch um den Einzelnen kümmern.“ Nicht nur technisch sondern auch menschlich: „Die Kandidaten sind unsere Field Organisation.“

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