Unter 30-Jährige zeigen sich flexibel: Jeder Dritte würde gerne auswandern
Der gesellschaftliche Wandel fordert ein gesteigertes Maß an Flexibilität, welches besonders in der Arbeitswelt für den Einzelnen spürbar wird. Flexibilität wird damit nicht nur zur gesellschaftlichen Voraussetzung, sondern stellt auch auf dem Arbeitsmarkt einen entscheidenden Wertschöpfungsfaktor dar. Dabei geht jeder unterschiedlich mit Flexibilität um. Aufgrund von persönlicher Dispositionen, Lebenssituation und Prägung entstehen individuelle Einstellungen zu Flexibilität, die als Konsequenz unseren persönlichen Umgang mit Flexibilität bestimmen.
So ist die Lebensphase, in der man familiär unabhängig ist, eine wichtige Voraussetzung für die individuelle Flexibilität. Das zeigt auch das Ergebnis der Allensbach Befragung vom September 2007: Etwa jeder Dritte unter 30-Jährige spielt mit dem Gedanken auszuwandern. Im Vordergrund steht dabei die berufliche Auslandserfahrung – das geben die meisten, nämlich 56% der Auswanderungswilligen als Motiv an.
D.h. aber auch, dass Deutschland wieder attraktiver für junge Leistungsträger werden muss. Und für unsere Parteireform in der FDP ist die Entwicklung von Mitwirkungsangeboten für mobile Menschen noch wichtiger.
Quelle: www.ifd-allensbach.de
